Einleitung

Prinzipiell lassen sich je nach Applikationsschwerpunkt drei Methodenklassen differenzieren:

  1. Techniken der Projektführung
  2. Methoden der Systemüberprüfung und Fehlerauffindung
  3. Instrumente der Qualitätskontrolle.

Techniken der Projektführung dienen als Anleitung für Experten, beispielsweise innerhalb von Qualitätszirkeln. Sie zeigen, wie Probleme aufgegriffen, zu interpretieren und hieraus Programme zu entwickeln sind, welche sich nach modernen Maßstäben (z.B. Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Transparent, Flexibilität, Zielorientiertheit usw.) richten.

Methoden der Systemüberprüfung dienen im Entwicklungs- und Forschungsbereich. Mit ihrer Hilfe werden Versuchsplanungen durchgeführt und neue Produkte oder Dienstleistungen nach wissenschaftlich-mathematischen Kriterien unter Berücksichtigung von Qualitätsinteressen prototypisiert.

Instrumente der Qualitätskontrolle sind jene Vorgänge, welche sich an den Endanwender richten und ihm ein Werkzeug an die Hand geben, durch das er die Qualität seiner Tätigkeit überprüfen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen einleiten kann.

Der Terminus "Kunde", so befremdlich er im Zusammenhang mit Fragen der Gesundheitsversorgung klingen mag, wird jedoch im folgenden bewußt benutzt, da in einem heterogenen und komplexen System wie einem Krankenhaus regelmäßig Lieferanten-Kunden-Wechselbeziehungen entstehen, beispielsweise zwischen zwei oder mehreren Abteilungen desselben Hauses.

Es muß daher immer geklärt werden, ob es sich im Rahmen von Qualitätsfragen um interne oder externe Anforderungen und mithin um interne oder externe Kunden bzw. Kundenwünsche handelt, da diese von der Priorität unterschiedlich einzuordnen sind. Externe Kunden sind neben den Patienten auch Ministerien, Krankenkassen, andere Kliniken, niedergelassene Ärzte usw.

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