Fettoxidation [Gramm/die]

= {1,67 * VO2 [l/min] - 1,67 * VCO2 [l/min] - 1,92 * HPR / 1440} * 1440

Normalwerte im Blut:

 

Quantität
[g]
Quantität
[mmol/l]
Konzentration
[mg/dl]
maximale Zufuhrrate
[g/kg KG/Stunde]

Lipide

5,0 - 8,0

 

600 - 700 0,15

Triglyzeride (Neutralfette)

0,7 - 1,8

0,80 - 2,00

50 - 100 0,15

Gesamtcholesterin

1,6 - 2,3

4,00 - 7,00

100 - 200 0,15

Phospholipide

1,6 - 2,3

2,00 - 3,00

150 - 350 0,15

Freie Fettsäuren

0,5 - 1,5

0,35 - 1,25

100 - 500 0,15

Prinzipiell sollte bei der parenteralen Ernährung der Energieanteil des Fettes bei 25 bis 30 % der Gesamtenergie-zufuhr liegen, wobei das Verhältnis von Kohlehydraten zu Fett nicht unter 1 : 1 liegen sollte.
Während einer akuten Schockphase (z.B. hypodyname Phase des septischen Schocks) sollten keine Fettemulsionen appliziert werden, da hier die Verwertung durch hormonelle Umstellungen nicht gesichert ist. Nach Beendigung des Schockgeschehens kann Fett langsam adaptierend zur parenteralen Ernährung aufgebaut werden, wobei eine tägliche Steigerung von 0,35 bis 0,5 g Fett/kg Körpergewicht/die anzustreben ist.
Als Dosierungsgrenze hat sich eine maximale Zufuhr von 2 g/kg Körpergewicht/die durchgesetzt; das Optimum liegt jedoch eher zwischen 1,0 bis 1,5 g Fett/kg Körpergewicht/die.
Während der Fettapplikation sollte der Plasmatriglyzeridspiegel nicht 300 mg/dl (3,6 mmol/l) überschreiten; nach zwölfstündiger Infusionsunterbrechung sollte der Plasmatriglyzeridspiegel unter 250 mg/dl (3,0 mmol/l) liegen.
Die Fettelimination ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Fettoxidation. Die Fettoxidation wird von verschiedenen Faktoren beeinflußt:

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