Kompatibilität von Arzneimitteln

Erkennung von Inkompatibilitäten
Was muß bei der parenteralen Applikation von Arzneistoffen mit unbekannter Kompatibilitätscharakteristik berücksichtigt werden?
Inkompatibilitätstabelle
Liste von Arzneimittel-Inkompatibilitäten
Literatur

Parenterale Applikationen von Arzneimitteln gehört in der Anästhesie und Intensivmedizin zur Routine. Die komplexe Problematik, welche in der Anwendung liegt, wird jedoch häufig unterschätzt.

Werder Ärzte noch Pflegepersonal wissen oftmals, daß Arzneistopffe sich in der oH-Werten oder in der Löslichkeit stark unterscheiden können. Arzneimittel mit einem hohenm Holfsstoffanteil können nicht ohne Vorsichtsmaßnahmen Infusionslösungen beigemengt werden. Bei anderen Arzneimittelkombinationen muß die Kontaktzeit berücksichtigt werden. Weiter kommt erschwerend hinzu, daß nur ein Bruchteil der Unverträglichkeitsreaktionen in der Infusionsleitung als Farbänderung oder Niederschlag ("Ausflockung") erkannt werden können. Wieder andere Arzneistoffe werden an Infusionsfiltern bzw. an Infusionsschläuchen adsorbiert.

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Erkennung von Inkompatibilitäten

Sichtbare Inkompatibilitäten fallen durch Trübungen, Niederschläge, Auskristallisation oder Farbveränderungen auf. Dabei bedeutet eine nur geringe Trübung nicht immer auch eine nur geringen Wirkstoffverlust.

Unsichtbare (? larvierte) Inkompatibilitäten sind durch Absorptionsvorgänge, Zersetzungsreaktionen, Komplexbildung und anderen Umsetzungsreaktionen zu nicht erwünschten Bindungen bedingt. Da sie definitionsbedingt nicht ohne weiteres zu erkennen sind, werden von verschiedenen Untersuchern unterschiedliche analytische Kriterien zuhilfe genommen:

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Was muß bei der parenteralen Applikation von Arzneistoffen mit unbekannter Kompatibilitätscharakteristik berücksichtigt werden?

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