Hier vermag der Patient zwischen einer einstellbaren Anzahl von maschinellen Beatmungshüben frei spontan zu atmen.
Die Spontanatemdauer setzt sich aus einer vorgegebenen Zeit und der bis zur darauffolgenden Inspiration verstreichenden Zeit zusammen.
Beispiel:
Kurz vor dem Beginn einer SIMV-Periode baut sich das ‘Erwartungsfenster’ auf:
Bei diesem Beatmungsverfahren ist die Dauer der maschinellen Phasen starr, d.h. eine Exspiration des Patienten während des Maschinenhubs ist nicht möglich. Dies kann bei Exspirationsversuchen des Patienten zu überhöhten Spitzendrücken führen.
Im allgemeinen wird SIMV auf das niedrigste Niveau mit einer akzeptablen PaCO2-Eliminierung eingestellt. Die Untersuchungen von Marini et al. zeigten bei dieser Methode jedoch die Möglichkeit der Übermüdung der Atemmuskulatur des Patienten auf, wenn die Atemmuskulatur des Patienten eine größere Ruhephase benötigt als die SIMV-Einstellung es ihr ermöglicht.
Dies führt zu Dyspnoe, zu einer Erhöhung des Atemantriebs durch PaCO2-Anstieg und zu einer Zunahme der Atemarbeit des Patienten.
Besser scheint es für die Atemmuskulatur des Patienten zu sein, wenn die Länge (I : E - Verhältnis) und Form (maschinelle Atemfrequenz, Zeitkonstante, Flow-Anstiegszeit) eines Atemzyklus der Einheit Patient-Respirator den Erfordernissen angepaßt und so der Atemmuskulatur des Patienten die Möglichkeit zur Erholung geboten wird.
So kann in einer ‘breath-by-breath’-Angleichung der Patient schrittweise zu einer CPAP-Atmung herangeführt werden.
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