Beim spontan atmenden Patienten erfolgt eine positive Druckausübung in der Exspirationsphase. Ursprünglich stammt die CPAP-Therapie aus dem Bereich des pädiatrischen Beatmungregimes. Aufgabe des CPAP ist die Aufrechterhaltung der FRC der Lunge.
Neben der Verbesserung der Lungenmechanik durch eine Verschiebung der Atemmittellage in den steilen Teil des Druckvolumendiagramms wird die Oxygenierung durch eine günstigere Gasverteilung und ein verbessertes V/Q-Verhältnis positiv beeinflußt.
Durch die Erhöhung der Compliance und die häufig zu beobachtende Reduzierung der (Spontan-) Atemfrequenz kann die Atemarbeit reduziert werden, so daß eine frühere Entwöhnung vom Respirator möglich ist.
Das System besteht aus einem Gasmischer (Druckluft und Sauerstoff), welcher mindestens einen Flow ³
30 [l/min] aufbauen muß, einem Atemgasanfeuchter, der das Gasgemisch zugleich erwärmt (Patienten mit Endotrachealtubus brauchen aufbereitete Luft: angewärmt auf etwa 34°C und angefeuchtet bis zu etwa 80 % relativer Feuchtigkeit) und einem Reservoir-Beutel, der patientennah plaziert sein sollte.
Richtungsventile sind eigentlich keine nötig, da bei einem entsprechendem Flow (> 25 [l/min]) Rückatmung nicht stattfinden kann.
Am Ende des Exspirationsschenkels befindet sich ein PEEP-Ventil (bei nicht-intubierten Patienten nur PEEP von 0 bis 10 mm Hg, keine PEEP-Ventile bis 20 mm Hg; Þ
Magenüberblähung, Þ
Aspiration).
Zu beachten:
Das DV-CPAP besteht aus einem Hochdruckgasmischer für Sauerstoff und Luft, dem das Demand-Ventil nachgeschaltet ist.
Über einen Druckwandler wird der vom Patienten bei einem Inspirationsversuch erzeugten Unterdruck zum Demand-Ventil weitergeleitet. Sinkt dieser Druck unter das eingestellte CPAP-Niveau, öffnet sich das Ventil und Atemgas strömt zum Patienten.
Indikationen zu CPAP:
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